Sarah - Mallorca auf eigene Faust

Vom 25.02.18 bis zum 04.03.18 verbrachten meine Freundin und ich den Urlaub auf Mallorca. Hier denkt man zuerst an den „Ballermann“, doch hat die Insel noch sehr viel mehr zu bieten!

Ich freue mich, Euch mit diesem Bericht davon zu überzeugen:

 

Unser TUIfly Flug startete pünktlich 17:25 Uhr von Hannover in Richtung Palma de Mallorca. Hier angekommen, wartete schon der Transferbus von alltours, welcher uns ins Hotel „Don Antonio“ in Paguera fuhr. Die Anlage liegt etwas erhöht am Stadtrand, eignet sich aber dadurch als guter Ausgangspunkt, um die Insel zu erkunden.

Am nächsten Morgen konnte der Urlaub richtig beginnen. Wir nahmen unseren Mietwagen von Europcar im Stadtbüro Paguera entgegen und fuhren an die Playa de Palma. Wir entschieden uns, das „allsun Pil-Lari Playa“ zu besichtigen. Nach einem tollen Vormittag fuhren wir nach Palma um uns die Kathedrale „La Seu“ von außen anzuschauen sowie etwas durch die Altstadt und den Hafen zu spazieren.

Am darauffolgenden Tag ging es an die Ostküste der Insel. Dort erkundeten wir Cala Ratjada und Cala Millor. In der Nebensaison sind diese Orte aber nur bedingt empfehlenswert. Nachmittags besichtigten wir das „allsun Bahia del Este“ in Cala Millor. Hier verbrachten wir den restlichen Tag und entspannten im erstklassigen Wellnessbereich. Nicht nur das abwechslungsreiche, täglich wechselnde Buffet, sondern auch die super leckeren Drinks an der Bar überzeugten uns länger im Hotel zu verweilen, um das abendliche Showprogramm zu genießen.

Mittwoch war das kleine Landstädtchen Arta unser erster Stopp. Wir schlenderten durch die Fußgängerzone, in der einige Restaurants, Boutiquen und Kunsthandwerksläden zum Bummeln und verweilen einluden. Weiter bergaufwärts erreichten wir die Pfarrkirche, von der aus 180 zypressengesäumte Stufen zur Wallfahrtskirche „Sant Salvador“ führen. Oben angekommen, erwartete uns ein atemberaubender Panoramablick über den Ort und dessen Umgebung.

Anschließend ging es über Can Picafort, der Playa de Muro und Alcudia weiter zur schroffen Halbinsel Formentor mit dem gleichnamigen Kap, ein Muss für jeden Mallorca-Urlauber. Entlang der Route kann man fantastische Blicke auf das Mittelmeer erhaschen. Besonders reizvoll ist die Gegend zum Sonnenuntergang.

Mallorcas einziger Tafelberg liegt ca. 5 km nördlich von Llucmajor, unser erstes Ziel am Donnerstag. Auf diesem befinden sich 3 Klöster, wovon wir das „Santuari de Cura“, welches für Touristen komplett geöffnet ist, besichtigten. Der Blick von hier reicht bis nach Palma!

Auch Ende Februar durfte ein Besuch am Strand nicht fehlen. Bei bestem Sonnenschein und angenehmen 16° C zog es uns an die Süd-Ostküste Mallorcas, nach Es Trenc, mit seinem karibisch anmutenden Strand. An den Salinen von Es Trenc vorbei fuhren wir über Colonia de Sant Jordi nach Cala Figuera mit kleinen ursprünglichen Fischerhäusern. Am späten Nachmittag ging es uns an die Cala Mondrago, die in einem Naturschutzgebiet liegt und somit für Wanderer und Badeurlauber gleichermaßen ein guter Tipp ist.

 

Unser letzter Tag mit dem Mietwagen führte uns zunächst in den kleinen Nobelort Camp de Mar. Von Port d´Andratx ist es nicht weit bis nach St. Elm. Dieses kleine beschauliche Dorf bietet einen guten Blick auf die vorgelagerte Insel „Sa Dragonera“ (Fährüberfahrten im Sommer möglich). Unsere Route führte uns in das UNESCO Weltkulturerbe, die Serra de Tramuntana. Malerische Bergdörfer, wie Estellencs und Banyalbufar, laden zum kurzen verweilen bei einem Kaffee ein, bis die kurvenreiche Straße weiter nach Valldemossa reicht. Dieser Ort ist bekannt für seine Steinterrassen mit blühenden Gärten, kleinen engen Gassen, die gotische Pfarrkirche und das Kartäuserkloster. Zudem gibt es nur hier den berühmten Kartoffelkuchen – also unbedingt probieren!

Weiter Richtung Norden gelangten wir zu den Stauseen „Cúber“ und „Gorg Blau“. Ein Spaziergang im Sommer ist lohnenswert, da ein Rundweg um den See wie ein Abstecher in die Alpen wirkt. Das Tageshighlight war die 12 km lange serpentinenreiche Fahrt nach Sa Calobra. Von hier aus kommt man zum zweitgrößten Canyon Europas mit seiner beeindruckenden Schlucht und dem Torrent de Pareis. Um diese zu erreichen, wurden zwei Fußgängertunnel durch das Gebirge geschlagen. Hier legten wir einen kurzen Stopp ein um die beeindruckende Kulisse zu bestaunen. Anschließend ging es zurück ins Hotel.

Am Samstagmorgen wartete auf uns eine Fahrt mit der historischen Bahn, der Tren de Sollér, auch als Roter Blitz bekannt. Vorbei an traumhaften Landschaften mit Zitronen- und Orangenbäumen sowie blühenden Mandelbäumen und vielen Tunneln, fuhren wir von Palma nach Sollér. Dort angekommen, bummelten wir über den Wochenmarkt und entschieden die Straßenbahn nach Port de Sollér zu nehmen. Hier genossen wir in einem Restaurant am Hafen typisch spanische Spezialitäten. Nachmittags fuhren wir mit dem öffentlichen Bus über die schönen Bergdörfer in Richtung Paguera zurück.

Da unser Rückflug am Sonntag nach Hannover mit TUIfly erst kurz vor 21 Uhr geplant war, entschlossen wir uns, innerhalb des Ortes ein letztes Hotel zu besichtigen. Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das „allsun Cormoran“. Die Anlage liegt mitten im Ort und nahe der Playa Palmira. Wir ließen den Tag bei Sonnenschein und Sangria ausklingen.

Unser Fazit:

Mallorca ist zu Recht eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen und definitiv in der Vor- und Nachsaison eine Reise wert. Zu dieser Zeit lässt sich die Insel wunderbar mit dem Mietwagen und öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden, abseits des Massentourismus.

 

Eure Sarah Arndt aus dem Team Leinefelde

 

 

 

 

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