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Isabell – Urlaub auf der grünsten Insel Griechenlands

 

Anfang Juni sind mein Freund und ich nach Korfu geflogen. Mit der ersten Maschine die morgens ab Frankfurt am Main starten durfte, ging es für uns in den Süden. Nach gerade einmal 2 Stunden Flugzeit landeten wir morgens um 8 Uhr auf Korfu, wobei wir bereits vom Flieger aus einen tollen ersten Eindruck von der Insel erhalten konnten.

Mit dem Transferbus ging es zu unserem Hotel an der Nord-Ost-Küste, welches wir nach etwa 45 Minuten erreicht hatten. Das 4,5* Golden Mare Hotel in Barbati wurde neu erbaut und hatte erst im Mai eröffnet. Nach den Startschwierigkeiten und einigen Kommentaren welche ich vorab gelesen hatte, war ich sehr positiv überrascht. Das Hotel ist wirklich schön und sehr modern eingerichtet und kann mit einer einzigartigen Lage auftrumpfen, denn es liegt unterhalb des höchsten Berges der Insel, dem Pantokrator (zu dt. „Weltenherrscher“).

Aufgrund der frühen Ankunftszeit im Hotel mussten wir uns noch etwas gedulden bis wir unser Zimmer beziehen konnten. Allerdings durften wir bereits das All-Inclusive-Angebot des Hotels nutzen, was die Wartezeit angenehmer gestaltete. Unser Warten wurde mit einem schönen Zimmer im Hauptgebäude belohnt, welches vom Balkon aus einen tollen Blick auf das Meer zu bieten hatte.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir es uns am Pool gemütlich und gönnten uns eine Abkühlung. Vom Pool aus hatte man denselben Ausblick wie von unserem Zimmer und konnte sogar beobachten wie die Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Kerkyra (Korfus Hauptstadt) eingelaufen sind. Und wenn man den Blick in die andere Richtung wendete, konnte man eine überwältigende Aussicht auf den Pantokrator genießen. 

 

Am nächsten Tag mussten wir bereits früh aufstehen, denn kurz nach 7 Uhr wurden wir abgeholt und mit dem Bus zum Hafen gebracht. Von dort aus führte uns der vorab gebuchte Ausflug nach Paxos und Antipaxos. Vorbei an kleinen Fischerbooten und beeindruckenden Segelyachten fuhren wir die Küste Korfus entlang. Nach etwa 3 Stunden erreichten wir Paxos und konnten von unsrer Fähre aus die imposanten Steilküsten bewundern. Nach langen breiten Stränden sucht man auf Paxos vergeblich, allerdings findet sich immer mal wieder eine kleine gemütliche Badebucht mit türkisfarbenem Wasser und in den Steilküsten erblickt man „Blaue Grotten“ in die wir mit unserem Schiff sogar reinfahren konnten. Auf der kleineren Nachbarinsel Antipaxos legten wir dann in einer Bucht einen Badestopp ein. Das Meerwasser an den Stränden von Antipaxos kann locker mit dem der Karibik mithalten, denn es ist wunderschön hell und klar. Nachdem sich alle abkühlen konnten ging es noch einmal zurück nach Paxos. Dort legten wir in der Hafenstadt Gaios an und hatten genügend Zeit um diese zu erkunden. Die vielen Gässchen und Restaurants direkt am Hafen machen Gaios zu einer sehr gemütlichen und charmanten Stadt.

Erschöpft und überwältigt von den vielen verschiedenen Eindrücken kamen wir abends wieder in unserem Hotel an.

 

An unserem dritten Urlaubstag ging es dann endlich an den Strand. Wir hatten uns für den längeren Strandabschnitt Barbatis entschieden, den wir mit dem kostenlosen Shuttle unseres Hotels erreichten.

Wir suchten uns ein paar Liegen in direkter Nähe zu dem schön angelegten Beachclub.

Wir hatten uns bereits vorab Badeschuhe gekauft, da es auf Korfu (fast) nur Steinstrände gibt. Der Strand war aber trotzdem wunderschön und das Wasser herrlich klar. Wir wurden dann leider von einem Regenschauer überrascht und verließen den Strand deshalb schon früher als uns lieb war. Als das Wetter später wieder aufbesserte, verbrachten wir noch etwas Zeit an unserem tollen Hotelpool.

 

Für den nächsten Tag hatten wir uns einen Mietwagen genommen. Gerne hätten wir die Hauptstadt Korfus besucht, doch es war an diesem Tag sehr warm und das Verkehrschaos, welches wir bereits bei dem Transfer vom Flughafen zum Hotel beobachten konnten, schreckte uns ab. Das einzige Ziel welches wir uns für diesen Tag fest vorgenommen hatten war der Strand von Glyfada, der einzige Sandstrand Korfus. Auf dem Weg an die Westküste der Insel befuhren wir Straßen in schwindelerregenden Höhen die jedoch atemberaubende Ausblicke auf Korfu und das Meer zu bieten hatten. Während der Fahrt nach Glyfada konnten wie diese immer wieder genießen und die einzigartige Natur auf uns wirken lassen. Am Glyfada Beach angekommen, ging es für uns direkt ins angenehm kühle und sehr flach abfallende Wasser. Bevor wir Glyfada wieder verließen, machten wir es uns noch in einem schönen Restaurant oberhalb des Strands gemütlich. Von dort aus hatten wir auch nochmal eine tolle Aussicht auf das Meer.

 

Die restlichen Tage unseres Urlaubs entspannten wir am Pool oder dem kleineren gemütlichen Strandabschnitt den man von unserem Hotel aus über eine Treppe erreichen konnte.

 

Nach sieben Tagen ging es für uns dann wieder in die Heimat. Morgens um 9 Uhr ging unser Rückflug mit Condor und aus der Luft konnten wir nochmal die Aussicht auf die grünste Insel Griechenlands genießen.

 

Mein Fazit: Nach Kos hat mich nun auch Korfu in seinen Bann gezogen obwohl diese beiden Inseln

landschaftlich nicht verschiedener sein könnten.

Aber beide sind wunderschön und eine ruhigere Alternative zu Rhodos und Kreta.

 

 

 

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